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Frühjahrstreffen 2017 Dubrovnik

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Am Mittwoch, dem 12. April 2017, flog eine Reisegruppe mit der Gruppennummer 10 nach Dubrovnik in Kroatien.

Unser Reisebegleiter Helmut begleitete 52 Personen zum Flughafen Linz-Hörsching. Der Flug mit der AUA und dem Piloten Markus Knöbl hob um 10:20 Uhr ab. Die Eltern und die Tante des Piloten waren an Bord. Der Flug dauerte nur eine Stunde.

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Angekommen in Dubrovnik wurde die Gruppe von unserer Busreiseleiterin Angelika abgeholt und zum Hotel gebracht. Beim Hotel Argosy bekamen wir noch im Bus unsere Zimmerkarte (Schlüssel) und ein Kofferpickerl mit der Zimmernummer für die Kofferträger, welche die Koffer zum Zimmer bringen. Unsere Koffer wurden in Hörsching aufgegeben und beim Hotel haben wir sie wiederbekommen – ein Service von „Senioren Reisen". Alle haben das Zimmer bezogen und die Gruppe traf sich danach beim Mittagessen im Speisesaal.
Nach dem Mittagessen haben wir um 15 Uhr mit unserer Hotelbetreuerin Korinna in einem Nachbarhotel, wo auch die Ärzte untergebracht sind und eine Ordination ist, eine Inforunde, bei der uns der Ablauf der Woche bekanntgegeben wurde.
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Am 13.04. hatten wir am Vormittag frei. Eine größere Gruppe wanderte am Meer die Promenade bis zum neuen Hafen entlang. Wir kehrten ein und genossen das schöne Wetter und die gute Meeresluft. Alle waren zufrieden. Nach der gemütlichen Einkehr gingen wir wieder zurück.

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Am Nachmittag wurden wir mit dem Bus zum Begrüßungsfest gefahren. Da lernten wir auch unseren Busfahrer Ante kennen, der uns die ganze Woche chauffierte.

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Die Gruppen aus Wien, Burgenland und Oberösterreich (ca. 1000 Personen) wurden von unserem Landesvorsitzenden Heinz Hillinger begrüßt. Durch das Programm führte Ricardo. Es wurde uns Folklore mit Gesang und Tanz gezeigt. Die Folkloregruppen hatten wunderschöne Tracht an.

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Nach der Vorstellung wurden wir zum Hotel zurückgebracht, wo um 18:30 Uhr das Abendessen stattfand. Nach dem Abendessen gratulierten Helmut und Korinna dem Geburtstagskind Helmut Blazina mit einem Gutschein und einer Flasche Sekt. Dann war gemütliches Beisammensitzen.

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Am Freitag, dem 14.04., buchten 32 Personen den Zusatzausflug, „Land und Leute".

Wir besuchten eine Wassermühle mit einem vorbeifließenden Wildbach. Am Eingang wurden wir von zwei jungen Frauen in Folkloretracht mit Schnaps, Feigen und kandierten Früchten begrüßt. Es wurde reichlich zugelangt. Man konnte auch Salbeihonig kaufen. Wir sahen eine Mühle, wo gerade ein Mühlstein Mais zu Mehl mahlte. Dann wurde uns das traditionelle Handwerk der Verarbeitung von Wolle gezeigt.

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Nach der Besichtigung fuhren wir durch faszinierende Landschaften und fruchtbare Täler – kamen in einen Ort mit einem 400 Jahre alten Generationshaus (Kulturdenkmal). Vor dem Generationshaus begrüßte uns die junge Hausherrin in Tracht. Generationshaus heißt es darum, weil zum bestehenden Haus darauf oder anschließend gebaut wurde, wenn ein Sohn des Hauses heiratete. Diese Häuser sind daher oft mehrstöckig oder langgezogen. In diesen Häusern haben bis zu 38 Personen Platz gefunden. Wir lernten auch von Seidenraupen, die bei den Frauen auf der Brust getragen wurden. Zörrer Helmut fragte die Frau des Hauses, ob sie auch Seidenraupen ausbrütet. Großes Gelächter – Nein, antwortete sie, alles original. Dann hatten wir die Führung durch das Haus. Zum Schluss wurden wir mit Wein, Wasser, Käse, Olivenöl und Brot bewirtet. Auch hier wurde reichlich zugelangt. Angeheitert wurden wir zum Hotel zurückgebracht.

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 Am Nachmittag fuhren wir nach Dubrovnik, wo wir eine Führung durch die Stadt hatten.

Die Stadt ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk, aus Palästen und Kirchen, Fassaden, Arkaden, Brunnen und Säulen, Loggien und Türmen mit diesem unbeschreiblichen, warmen weißen Farbton des Gesteins. Die Stadt wurde während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges 1991 von serbisch-montenegrinischen Truppen schwer und stark beschädigt, die Schäden sind aber heute zum Großteil behoben. Der kleine Fischerhafen und die engen Gassen laden zum Verweilen ein. Da Karfreitag war, waren sehr viele Leute in der Stadt. Die Pflastersteine glänzten wie poliert. Fragt mich eine Teilnehmerin, womit die Steine poliert werden, weil sie so glänzen.

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 Samstag, den 15.04., Trebinje

Es wurde uns gesagt, wir müssen die Pässe mitnehmen, weil wir über die Grenze nach Bosnien fahren und sehr streng kontrolliert wird mit teilweise Wartezeiten bis zu einer Stunde. Trebinje ist die südlichste Stadt von Bosnien-Herzegowina und liegt in der Provinz Srbska. Wir besuchten das Kloster, das erst 2000 gebaut wurde. Im Inneren des Klosters wurde gerade eine orthodoxe Messe gefeiert. Wir blicken von hoch oben auf die malerische Perovic-Brücke hinunter. Auch besuchten wir den Bauernmarkt in der Stadt, mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten. Bis zur Abfahrt blieb noch ein bisschen Zeit, wir kauften einen Kaffee im Gastgarten unter den 16 Platanen.

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Ostersonntag, den 16.04., Mostar (Alte Brücke) Zusatzausflug

Am Morgen war schon ein starkes Gewitter, der Regen begleitete uns den ganzen Tag. Mostar, die Stadt mit einer lebendigen und stürmischen Vergangenheit, liegt am Ufer der Neretva, einem der schönsten europäischen Flüsse, 60 km vom Meer entfernt. Zwischen 1991 und 1995 wurde die Stadt komplett zerstört. Zum größten Teil wurde wieder alles aufgebaut. Der Höhepunkt ist die „Alte Brücke", die komplett zerstört wurde. Mit den Steinen, die im Fluss lagen, wurde die Brücke wiederaufgebaut. Als Attraktion springen junge Männer von der Brücke in den Fluss Neretva. Auch wir haben einen jungen Mann springen gesehen. Das ist eine Darbietung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Dann gingen wir durch eine enge Gasse mit lauter orientalischen Geschäften. Unsere Stadtführerin zeigte uns ein türkisches Haus, in dem der Pascha mit seinen vier Frauen und den Kindern gewohnt hat. In diesem Haus haben sich unsere Männer wohl gefühlt – „Einmal Pascha zu sein", ein Traum.

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 Zum Mittagessen bekamen wir Cevapcici, eine Spezialität der Region, die sehr gut waren.

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Bei der Nachhausefahrt hatten wir an der Grenze Glück, denn wir mussten nicht lange warten. Auch die Sonne lachte wieder.

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Nach dem Abendessen hatten wir wieder ein Geburtstagskind. Helmut und Korinna gratulierten mit Sekt und Gutschein Sablik Gisela. Nachher gemütliches Beisammensitzen.

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Ostermontag, den 17.04., Ston (halbtags)

Das Wetter war etwas trüb. Wir hatten einen Vortrag über die Salzgewinnung in der ältesten Saline Europas. Ston, das kleine mittelalterliche Städtchen auf der Halbinsel Peljesac gelegen, ist durch die 5,5 km lange und damit längste imposante Steinmauer Europas bekannt. Der Ort, der aus den Stadtteilen Ston und Mali Ston besteht, weist die Spuren der alten Kulturen auf. Ein kleiner Ortskern mit netten Cafés und einigen Geschäften sowie stattliche alte Häuser zeigen die Grundzüge des dalmatinischen Lebens auf.

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Hier ist neben der Muschelzucht auch der beste Wein zu Hause. Einige unserer Gruppe hatten die besten Austern und Muscheln gegessen. Ganz frisch vom Becken. Leider war zu wenig Zeit, denn die nächste Gruppe wartet schon. Sablik Gisela schlürfte 11 Austern. Helmut und Werner, Helene und Edith mit Rudi haben die besten Muscheln gegessen.

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Wieder hatten wir ein Geburtstagskind, Helmut und Korinna gratulierten mit Sekt und Gutschein Lindenbauer Karl.

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 Dienstag, den 18.04., Kotor und Budva (ganztags)

Um 6:50 Uhr war die Abfahrt, also Frühstück um 6:00 Uhr. Die Fahrt nach Montenegro hat allen sehr gut gefallen. Eingebettet zwischen majestätischen Bergen, tiefblauen Flüssen, klaren Seen und dem Adriatischen Meer scheint es so, als ob sich der Himmel und die Erde vereinen würden. Die Stadt Kotor liegt am Ende einer fjordähnlichen Bucht. Große Kreuzfahrtschiffe werden von der Marine in den Hafen gesteuert. Vor dem Stadttor angekommen schlenderten wir mit unser Stadtführerin durch die malerische Altstadt und entdecken die engen Gassen, die kleinen Geschäfte und die historischen Besonderheiten, „die Stadt mit den drei Toren". Zu den bekannten Bauwerken gehört die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale im Stadtzentrum. Sie gilt als die schönste Kirche in Montenegro. An den Hängen der Bucht von Kotor erstrecken sich über 4,5 km die bis zu 15 Meter breiten und 20 Meter hohen Verteidigungsanlagen bis zu einer Höhe von 260 Meter auf dem Berg San Giovanni.

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Im Anschluss besuchen wir die historische Stadt Budva, deren Altstadt von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben ist. Durch das Erdbeben am 15. April 1979 wurden die meisten Bauten der Altstadt beschädigt oder vollständig zerstört und nach den Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert. Unser Mittagessen bekamen wir bei einem Wirt, dessen Gattin eine Tirolerin ist. Wir wurden mit Schnaps empfangen und als Mittagessen bekamen wir Cevapcici und Grillfleisch.

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Vor der Abfahrt wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, das sehr gelungen ist.

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Die Überquerung der Bucht von Kotor mit dem Fährschiff stellt im Tagesprogramm auch einen der Höhepunkte dar. Ante, unser Busfahrer, und Angelika, unsere Busbegleiterin, brachten die Gruppe wieder gut ins Hotel zurück.

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Das Abendessen war um 19:05 Uhr. Helmut und Korinna gratulierten unserem vierten Geburtstagskind Artner Berta mit einer Flasche Sekt und einem Gutschein.

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Anschließend hieß abschied nehmen und Kofferpacken, denn am Mittwoch, dem 19.04., war unser Urlaub aus.

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Am 19.04. die Abreise

Wir mussten bald aufstehen. Das Frühstück war ab 4:00 Uhr, abgeholt wurden wir um 5:20 Uhr und zum Flughafen gebracht. Wie es bei „Senioren Reisen" üblich ist, werden unsere Koffer vom Personal in den Bus verladen und am Flughafen in Hörsching bekommen wir sie wieder. Pilot Markus Knöbl brachte uns mit seiner Partnerin sicher nach Hörsching. Unser Transferbus wartete schon, da wir Verspätung hatten. Die Koffer wurden verladen und ab ging es nach Steyr.

„Guat is gaunga – nix is gschegn"


Wir, Helmut und Melitta, bedanken uns bei der Gruppe 10 für die Disziplin. Auch bedanken möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit bei Ante, dem Busfahrer, für seine sichere und ruhige Fahrweise, bei Angelika, unserer Busbegleiterin, die der Gruppe sehr viel erzählen konnte und bei Korinna, unserer Hotelbetreuerin, für ihre liebe Art.
Alle sind wieder gut nach Hause gekommen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Auf Zypern 2018
Danke, Helmut und Melitta

 


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