OG Steyr Stadt

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Frühjahrstreffen 2015 in Spanien Murcia

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Wir waren vom 8.4. - 15.4.2015 mit Senioren Reisen beim Frühjahrstreffen in Spanien Murcia.
Insgesamt waren wir 54 TeilnehmerInnen, davon 32 TeilnehmerInnen aus der Ortsgruppe Steyr Stadt.

Murcia ist die kleinste Provinz Spaniens und liegt zwischen Valencia und Andalusien.
Wir wurden in Steyr um 12.40 Uhr abgeholt und mit einem Bus zum Flughafen nach Hörsching gebracht. Unser Reisebegleiter war Helmut Kefer, der uns die ganze Woche begleitete. Wir hatten Glück, denn Markus Knöbl, unser Pilot bei den Austria Airlines, konnte sich seinen Dienst so einteilen, dass er uns fliegen konnte. Seine Eltern und die Tante Annemarie durften zu ihm ins Cockpit.

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Unsere Gruppennummer war die 18. Wir wurden in Murcia von Norbert, unserem Busreiseleiter, vom Flugplatz abgeholt und dann ging es zum Hotel Mangalan in La Manga, einer Landzunge − auf der einen Seite das Mittelmeer und auf der anderen das Mar Menor, ein sehr großer Salzwassersee. Unser Hotel war ein Vier-Sterne Hotel.

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Am nächsten Tag fuhren wir am Vormittag nach Cartagena zum Begrüßungsfest.

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Nach dem Mittagessen wurden wir in die Hauptstadt Murcia gebracht. Nach einer Führung im Altstadtkern besichtigten wir die Kathedrale, das berühmte Casino, das Rathaus und das Theater. Dies sind beeindruckende Zeugen im Barock-, Rokoko- und Klassizistischen Stil und gehören wie der Besuch der Wallfahrtskapelle „Fuensanta", ca. 5 km außerhalb von Murcia, zu den Höhepunkten.

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Wir hatten am Freitag, den 10.4., einen Ganztagesausflug nach Lorca. Lange Zeit war die Stadt die Grenzburg zum Sultanat Granada. Diese gotische Burg wurde im 13. Jahrhundert gebaut und beherrscht uneinnehmbar die Stadt. Beim Aufgang zur Burg begrüßte uns ein Ritter und Burgverteidiger. Er ernannte zwei Wächter zu unserem Schutz. Rosi und Rudi wurden unsere Beschützer. Eine Heiler- und Wahrsagerin verheiratete Helmut mit seiner Annemarie, leider wurde die falsche Annemarie gerufen. „Wir hatten sehr viel Spaß."

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Durch die vielen Barockbauten der Altstadt wurde Lorca 1964 zum kunsthistorischen Ensemble erklärt. Durch die winkeligen Gassen gingen wir zum Museum der „blauen Bruderschaft", einer Besonderheit Lorcas. Im Museum bestaunten wir die gestickten Gewänder, die traditionell bei den Osterfestspielen in der Karwoche getragen werden. Bei diesen Festzügen ziehen die Bruderschaften in ihren prächtigen Gewändern durch die Straßen.

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Wir besuchten ein Gestüt mit reinrassigen andalusischen Pferden. Nach der Besichtigung der Kutschen, einer Privatsammlung des Besitzers (es war auch die Krönungskutsche des spanischen Königspaares dabei), erwarten uns Pferde, die zum Rhythmus des Flamencos tanzten.

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Unsere freien Tage Samstag und Sonntag nutzten wir für einen Spaziergang, Kartenspiele oder zum Faulenzen, denn das Wetter war nicht sehr schön. Der Wind wehte mit Orkanstärke und nur 15°C Wärme. Daher wars für viele nicht sehr einladend, nach draußen zu gehen. Obwohl es am Samstag trüb war, machten einige unserer TeilnehmerInnen eine 1,5h lange Bootsfahrt am Mar Menor. Am Sonntag machten 27 TeilnehmerInnen einen fakultativen Ausflug nach Calasparra, Caravaca und Bullas.

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Am Montag, den 13.4., besuchten wir am Vormittag La Union. Auf der Strecke nach La Union befindet sich Spaniens berühmteste Likörfirma. Wir machten einen kurzen Halt und konnten bei der Abfüllung und Verpackung des „Likörs 43" zusehen. Natürlich bekamen wir eine kleine Kostprobe. Der Likör beinhaltet 43 Kräuter, daher „Likör 43".

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Nach der Führung fuhren wir weiter nach La Union, der Bergbaustadt. In dieser Stadt sah es traurig aus: Ruinen von Häusern, kaputte Straßen, verlassene Minen. Früher, als die Minen noch in Betrieb waren, hat es viel Arbeit gegeben, heute gibt es in dieser Stadt leider 50% Arbeitslose. Wir wurden mit einem Bummelzug zum Eingang der Schaumine gefahren. Dort mussten wir eine weiße Einweghaube und darüber einen Helm aufsetzen. „Wir sahen lustig aus". Beim Rundgang in der Mine erfuhren wir alles über den Abbau in der Vergangenheit untertags.

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Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Cartagena und erfuhren die Geschichte der Karthager und Römer. Beeindruckend war die Führung durch das Museum und das römische Theater. Das Theater wurde durch Zufall entdeckt. Durch Baggerarbeiten für ein Haus fand man ein Tor und entdeckte weitere Säulen und Figuren.

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Am Hafen konnten wir ein U-Boot aus dem Jahr 1889 bestaunen. Norbert, unser Busreiseleiter, konnte uns über das Leben auf einem U-Boot sehr interessante Geschichten erzählen, denn er war selber vier Jahre auf so einem Boot.

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Am Dienstag, den 14.4., machte eine Gruppe von 35 TeilnehmerInnen einen fakultativen Ausflug über Land und Leute, welcher den Reisenden das Leben der Leute von Murcia näher brachte. Wir fuhren durch das Tal „Valle Ricote". Mehrere Gemeinden liegen in dem dichtbewachsenen landwirtschaftlichen Gebiet, das sich am Flussufer des Segura dahinschlängelt. Wir kamen an einem der vier Wasserräder vorbei. Ein Wasserrad sorgt für die Bewässerung der Anbaugebiete.

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Wir gingen in den Ort Ricota und sahen einen Waschplatz, an dem früher die Wäsche gewaschen wurde; gingen durch eine enge, kleine, mit vielen Pflanzen und Blumen bewachsene Gasse; schauten uns ein Grasmuseum und deren Kunstwerke an. Bis zur Weiterfahrt hatten wir eine kleine Pause.

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Wir fuhren weiter zu einer Orangenplantage. Dort durften wir unsere Orangen selber pflücken. Unsere Plastiksäcke waren schnell voll. Einige Koffer hatten durch die vielen Orangen bestimmt Übergewicht.

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Am Abend verabschiedeten sich Helmut und die Reisegruppe von unserer Hotelreiseleiterin Gusti, die uns die ganze Woche im Hotel betreut hatte. Helmut bedankte sich bei Gusti und dem Hotelpersonal für die gute Zusammenarbeit und überreichte das restliche Trinkgeld.

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Am 15.4. wurde unsere Reisegruppe vom Hotel abgeholt und zum Flughafen nach Murcia gebracht. Norbert, unser Busreiseleiter, meinte, wir seien eine Top Reisegruppe. Denn die Gruppe war pünktlich, aufmerksam und sehr lustig. Auch bedanken wir uns bei Helmut, der sich sehr gut vorbereitet hatte.

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Wir freuen uns aufs nächste Jahr 2016 in Rhodos.

 


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